Hundeschule in Bergfeld (38467, Landkreis Gifhorn)

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Hundeschule in Bergfeld (38467)

Auf dieser Seite findest du die nächste Hundeschule in Bergfeld, Landkreis Gifhorn, 38467 Niedersachsen:


Hundeschule im Allgemeinen

In Hundeschulen lernen Hundehalter und Hund unter fachkundiger Anleitung, gemeinsam umzugehen ferner zu sich zuverständigen und in ihrem sozialen Umfeld möglichst konfliktfrei zu agieren.

Ziele und Methoden einer Hundeschule

Der Vierbeiner soll im Umfeld der Hundeschule das Ausführen verschiedener Kommandos erlernen. Der Hundebesitzer soll zur selben Zeit studieren, diese Kommandos auf eine für den Hund einleuchtende Art und Weise zu geben. Es ist deswegen möglich, auch „schwierige“ Hunde auszubilden und das gewissenhafte Wirken auf solche Hunde zu erlernen, sodass auch in „schwierigen“ Hund-Halter-Konstellationen das künftige Zusammenleben von Halter und Hund ermöglicht werden kann.

Während eines Trainings in der Hundeschule wird der Hund auch Kontakt mit anderen Hunden aufnehmen, welches sich positiv auf sein Sozialverhalten auswirken kann.

Es gibt Schulen, die auf agieren; oftmals – jedoch nicht in jedem Fall – wird daneben die Chance geboten, in der freien Natur oder auch in geeigneten Räumlichkeiten miteinander zu trainieren.

Welpenschule

In der Welpenzeit des Hundes läuft nahe der grundlegenden körperlichen vor allem die charakterliche Entwicklung, also die Prägung bzw. Sozialisation, ab. Die wichtigste, weil Erziehungsgrundlagen setzende Entwicklungsphase der Hundeerziehung findet insofern bereits in den sogenannten Welpenschulen statt.

Im Welpenkurs sollen dem Welpenbesitzer auch ein artgerechter Kontakt mit dem Vierbeiner und die Realisierung von positiver Welpenerziehung und Welpenprägung vermittelt werden. Dem Hundehalter wird ein Basiswissen über Hundeverhalten, Körpersprache des Hundes, biologisches Lernverhalten des Hundes und artgerechten Aufbau der Hundeerziehung vermittelt. Der Welpenbesitzer erlernt sowohl die Theorie als auch die praktische Verwirklichung mit dem Welpen (Welpengruppe). Der Welpe soll lernen, sich anderen Menschen und Hunden gegenüber gewissenhaft zu verhalten („Sozialverhalten“), und er wird mit verschiedenen Reizen aus der Umwelt konfrontiert, die er in seinem zukünftigen Leben begegnen wird (hierzu gehören unter anderem verschiedene Arten von Radfahrer, Lärm, Menschen aller Altersgruppen, Überwinden kleinerer Hindernisse, verschiedene visuelle Reize,Jogger, das Element Wasser). Das spielerische Erlernen der Grundbegriffe der Hundeerziehung zu einem alltagstauglichen Familienhund wird von Anfang an geübt (beispielsweise „Sitz“, „Platz“, das Herankommen auf Rufen, Leinenführigkeit).

Zertifizierung einer Hundeschule

Grundsätzlich unterliegt die Selbstbezeichnung als Hundetrainer oder Hundeschule keinen rechtlichen oder behördlichen Vorgaben. Jeder kann sich also ohne weiteres als Hundetrainer oder Hundeschule bezeichnen.

In der Bundesrepublik Deutschland müssen seit dem 1. August 2014 alle Menschen, die gewerbsmäßig für Dritte Hunde erziehen oder die Ausbildung der Vierbeiner durch den Tierbesitzer anleiten wollen, eine Genehmigung durch das örtliche Veterinäramt einholen (§ 11 Abs. 1 Nr. 8f Tierschutzgesetz). Die Ausgabe einer solchen Erlaubnis ist unter anderem an den Nachweis der Sachkenntnis gebunden.

In Schleswig-Holstein bietet die Landestierärztekammer seit 2007 eine Zertifizierung für Hundetrainer an, die behördlich anerkannt ist, Niedersachsen folgte 2011. Geprüft werden die praktische Arbeit mit dem Hund und theoretisches Fachwissen.