Hundeschule in Hornburg (38315, Landkreis Wolfenbüttel)

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Hundeschule in Hornburg (38315)

Auf dieser Seite findest du die nächste Hundeschule in Hornburg, Landkreis Wolfenbüttel, 38315 Niedersachsen:


Hundeschule im Allgemeinen

In Hundeschulen lernen Hund und Hundehalter unter fachkundiger Anleitung, miteinander umzugehen darüber hinaus zu sich auszutauschen und in ihrem sozialen Umfeld möglichst konfliktfrei zu agieren.

Methode und Ziele einer Hundeschule

Der Vierbeiner soll im Umfeld der Hundeschule das Ausführen unterschiedlicher Kommandos erlernen. Der Hundebesitzer soll zur gleichen Zeit studieren, diese Kommandos auf eine für den Hund ersichtliche Herangehensweise zu geben. Es ist aus diesem Grund erdenklich, auch „schwierige“ Hunde zu schulen und das richtige Wirken auf solche Vierbeiner zu erlernen, sodass auch in „schwierigen“ Hund-Halter-Kontexten das weitere Zusammenleben von Hund und Halter ermöglicht werden kann.

Im Verlauf eines Lehrgangs in der Hundeschule wird der Hund auch Interaktion mit anderen Hunden aufnehmen, was sich positiv auf sein soziales Verhalten auswirken kann.

Es gibt Schulen, welche auf agieren; häufig – aber nicht in jedem Fall – wird daneben die Option geboten, in der freien Natur oder auch in geeigneten Räumlichkeiten vereint zu trainieren.

Welpenschule

In der Welpenzeit des Vierbeiner läuft neben der grundlegenden körperlichen besonders die charakterliche Entwicklung, somit die Sozialisation bzw. Prägung, ab. Die wichtigste, weil Erziehungsgrundlagen setzende Phase der Hundeerziehung findet insofern schon in den sogenannten Welpenschulen statt.

Im Welpenkurs sollen dem Welpenbesitzer auch ein artgerechter Kontakt mit dem Hund und die Realisierung von positiver Welpenprägung und Welpenerziehung vermittelt werden. Dem Hundehalter wird ein Basiswissen über biologisches Lernverhalten des Hundes, Hundeverhalten, Körpersprache des Hundes und artgerechten Aufbau der Hundeerziehung dargelegt. Der Welpenbesitzer erlernt sowohl die Theorie als auch die praktische Umsetzung mit dem Welpen (Welpengruppe). Der Welpe soll lernen, sich anderen Menschen und Hunden gegenüber gewissenhaft zu handeln („Sozialverhalten“), und er wird mit unterschiedlichen Reizen aus der Umwelt bekannt gemacht, welchen er in seinem zukünftigen Leben begegnen wird (dazu zählen im Übrigen unterschiedliche Arten von Menschen aller Altersgruppen, Radfahrer, Lärm, das Element Wasser, Überwinden kleinerer Hindernisse, Jogger, verschiedene visuelle Reize). Das spielerische Erlernen der Basisbegriffe der Hundeerziehung zu einem alltagstauglichen Familienhund wird von Anfang an geübt (zum Beispiel Leinenführigkeit, „Sitz“, „Platz“, das Herankommen auf Rufen).

Zertifizierung einer Hundeschule

Im Grunde unterliegt die Selbstbezeichnung als Hundetrainer oder Hundeschule keinen behördlichen oder rechtlichen Vorgaben. Jeder kann sich ergo ohne Vorbehalt als Hundeschule oder Hundetrainer bezeichnen.

In der BRD müssen seit dem 1. August 2014 alle Personen, die gewerbsmäßig für Dritte Hunde erziehen oder die Erziehung der Vierbeiner durch den Tierhalter anleiten wollen, eine Erlaubnis durch das örtliche Veterinäramt einholen (§ 11 Abs. 1 Nr. 8f Tierschutzgesetz). Die Aushändigung einer solchen Genehmigung ist ferner an den Nachweis der Sachkenntnis gebunden.

In Schleswig-Holstein bietet die Landestierärztekammer seit 2007 eine behördlich anerkannte Zertifizierung für Hundetrainer an, Niedersachsen folgte 2011. Geprüft werden die praktische Arbeit mit dem Hund und theoretisches Fachwissen.