Hundeschule in Stephansposching (94569, Landkreis Deggendorf)

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Hundeschule in Stephansposching (94569)

Auf dieser Seite findest du die nächste Hundeschule in Stephansposching, Landkreis Deggendorf, 94569 Bayern:


Hundeschule im Allgemeinen

In Hundeschulen lernen Hundehalter und Hund bei fachkundiger Anleitung, miteinander umzugehen und zu sich auszutauschen und in ihrem sozialen Umfeld möglichst konfliktfrei zu agieren.

Ziele und Methoden einer Hundeschule

Der Vierbeiner soll im Kontext der Hundeschule das Ausführen unterschiedlicher Kommandos erlernen. Der Hundehalter soll zur selben Zeit erlernen, diese Kommandos auf eine für den Hund verständliche Herangehensweise zu geben. Es ist dadurch nicht ausgeschlossen, auch „schwierige“ Hunde zu erziehen und das gewissenhafte Einwirken auf solche Vierbeiner zu erlernen, sodass auch in „schwierigen“ Hund-Halter-Konstellationen das weitere Zusammenleben von Hund und Halter ermöglicht werden kann.

Im Verlauf eines Lehrgangs in der Hundeschule wird der Vierbeiner auch Interaktion mit anderen Hunden aufnehmen, was sich positiv auf sein Sozialverhalten auswirken kann.

Es gibt Schulen, welche auf agieren; oft – aber nicht in jedem Fall – wird daneben die Chance geboten, in der freien Natur oder auch in geeigneten Räumlichkeiten gemeinsam zu trainieren.

Welpenschule

In der Welpenzeit des Vierbeiner läuft neben der grundlegenden körperlichen vor allem die charakterliche Entwicklung, also die Prägung bzw. Sozialisation, ab. Die wichtigste, weil Erziehungsgrundlagen setzende Periode der Hundeerziehung findet somit schon in den sogenannten Welpenschulen statt.

Im Welpenkurs sollen dem Welpenbesitzer auch ein artgerechter Kontakt mit dem Vierbeiner und die Umsetzung von positiver Welpenerziehung und Welpenprägung vermittelt werden. Dem Hundebesitzer wird ein Basiswissen über Körpersprache des Hundes, biologisches Lernverhalten des Hundes, Hundeverhalten und artgerechten Aufbau der Hundeerziehung erläutert. Der Welpenhalter erlernt sowohl die Theorie als auch die praktische Realisierung mit dem Welpen (Welpengruppe). Der Welpe soll lernen, sich anderen Hunden und Menschen gegenüber akkurat zu benehmen („Sozialverhalten“), und er wird mit verschiedenen Umweltreizen konfrontiert, denen er in seinem zukünftigen Leben begegnen wird (hierzu zählen im Übrigen unterschiedliche Arten von Radfahrer, Lärm, Menschen aller Altersgruppen, das Element Wasser, Überwinden kleinerer Hindernisse, Jogger, verschiedene visuelle Reize). Das spielerische Erlernen der Grundbegriffe der Hundeerziehung zu einem alltagstauglichen Familienhund wird von Anfang an geübt (bspw. das Herankommen auf Rufen, Leinenführigkeit, „Sitz“, „Platz“).

Zertifizierung einer Hundeschule

Im Prinzip unterliegt die Selbstbezeichnung als Hundeschule oder Hundetrainer keinen rechtlichen oder behördlichen Vorgaben. Jeder darf sich also ohne Vorbehalt als Hundeschule oder Hundetrainer bezeichnen.

In der Bundesrepublik Deutschland müssen seit dem 1. August 2014 alle Personen, die gewerbsmäßig für andere Personen Hunde erziehen oder die Erziehung der Hunde durch den Tierhalter anleiten wollen, eine Erlaubnis durch das örtliche Veterinäramt einholen (§ 11 Abs. 1 Nr. 8f Tierschutzgesetz). Die Ausgabe einer solchen Billigung ist unter anderem an den Nachweis der Sachkunde gebunden.

In Schleswig-Holstein bietet die Landestierärztekammer seit 2007 eine Zertifizierung für Hundetrainer an, die behördlich anerkannt ist, Niedersachsen zog 2011 nach. Geprüft werden die praktische Arbeit mit dem Hund und theoretisches Fachwissen.