Hundeschule in Würzburg (97080, Würzburg)

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Hundeschule in Würzburg (97080)

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Hundeschule im Allgemeinen

In Hundeschulen lernen Hundehalter und Hund bei fachkundiger Anleitung, zusammen umzugehen ferner zu kommunizieren und in ihrem sozialen Umfeld möglichst konfliktfrei zu agieren.

Methode und Ziele einer Hundeschule

Der Vierbeiner soll im Rahmen der Hundeausbildung das Ausführen verschiedener Kommandos erlernen. Der Hundebesitzer soll zur gleichen Zeit studieren, diese Kommandos auf eine für den Hund plausible Art und Weise zu geben. Es ist daher möglich, auch „schwierige“ Hunde zu erziehen und das korrekte Wirken auf solche Vierbeiner zu erlernen, sodass auch in „schwierigen“ Hund-Halter-Konstellationen das weitere Zusammenleben von Hund und Halter ermöglicht werden kann.

Im Verlauf eines Lehrgangs in der Hundeschule wird der Hund auch Interaktion mit anderen Hunden aufnehmen, welches sich im guten Sinne auf sein Sozialverhalten auswirken kann.

Es gibt Schulen, die auf so genannten Hundeplätzen agieren; häufig – aber nicht in jedem Fall – wird daneben die Chance geboten, in geeigneten Räumlichkeiten oder auch in der freien Natur gemeinsam zu trainieren.

Welpenschule

In der Welpenzeit des Hundes läuft nahe der grundlegenden körperlichen besonders die charakterliche Entwicklung, also die Sozialisation bzw. Prägung, ab. Die wichtigste, weil Erziehungsgrundlagen setzende Phase der Hundeerziehung findet so gesehen schon in den sogenannten Welpenschulen statt.

Im Welpenkurs sollen dem Welpenbesitzer auch ein artgerechter Umgang mit dem Vierbeiner und die Realisierung von positiver Welpenprägung und Welpenerziehung vermittelt werden. Dem Hundebesitzer wird ein Grundwissen über Körpersprache des Hundes, biologisches Lernverhalten des Hundes, Hundeverhalten und artgerechten Aufbau der Hundeerziehung vermittelt. Der Welpenbesitzer erlernt sowohl die Theorie als auch die praktische Realisierung mit dem Welpen (Welpengruppe). Der Welpe soll lernen, sich anderen Menschen und Hunden gegenüber korrekt zu benehmen („Sozialverhalten“), und er wird mit unterschiedlichen Umweltreizen bekannt gemacht, denen er in seinem späteren Leben begegnen wird (hierzu gehören unter anderem unterschiedliche Arten von Radfahrer, Lärm, Menschen aller Altersgruppen, Überwinden kleinerer Hindernisse, verschiedene visuelle Reize,Jogger, das Element Wasser). Das spielerische Erlernen der Basisbegriffe der Hundeerziehung zu einem alltagstauglichen Familienhund wird von Beginn an geübt (bspw. Leinenführigkeit, das Herankommen auf Rufen, „Sitz“, „Platz“).

Zertifizierung einer Hundeschule

Im Prinzip unterliegt die Selbstbezeichnung als Hundeschule oder Hundetrainer keinen behördlichen oder rechtlichen Vorgaben. Jeder kann sich also ohne weiteres als Hundetrainer oder Hundeschule bezeichnen.

In der Bundesrepublik Deutschland müssen seit dem 1. August 2014 alle Menschen, die gewerbsmäßig für Dritte Hunde erziehen oder die Ausbildung der Hunde durch den Tierhalter anleiten wollen, eine Genehmigung durch das sich vor Ort befindliche Veterinäramt einholen (§ 11 Abs. 1 Nr. 8f Tierschutzgesetz). Die Erteilung dieser Genehmigung ist u. a. an den Nachweis der Sachkenntnis gebunden.

In Schleswig-Holstein bietet die Landestierärztekammer seit 2007 eine Zertifizierung für Hundetrainer an, die behördlich anerkannt ist, Niedersachsen zog 2011 nach. Geprüft werden theoretisches Fachwissen und die praktische Arbeit mit dem Hund.